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Sensei Mehrsadeh ist 1963 in Teheran in Stadtviertel Sina auf die Welt gekommen. Sein Vater zählte in den Jahren 1953-1958 zu den namhaften Profiboxern aus dem Bezirk Gilan in Nordpersien. Sein Bruder boxte auch in Teheran als Amateur Boxer. Bereits in seiner Kindheit interessierte er sich für Kampfsport und nahm somit für mehrere Jahre in dem Boxverein seines Bruders teil. Ebenfalls rang er für eine kurze Zeit, musste jedoch feststellen dass dies nicht die richtige Sportart für ihn ist. Früh stellte er fest, dass ihm die Hände zum Kämpfen nicht ausreichten und er die Füße mehr einsetzen möchte. Dies führte ihn im Alter von fast 14 Jahren, im Jahre 1977 in das Stadtviertel Majidieh in Teheran zu dem Sportverein Shinto unter der Führung von Sensei Jalal Benhia, wo er mit Kanzenryu Karate begonn.
Da Sensei Behnia Kanzenryu Karate sowohl als Halbkontakt als auch als Full Kontakt praktizierte, fand Sensei Mehrsadeh sehr schnell Gefallen an diesem Kampfsport. Zu dem Zeitpunkt war Karate im Iran nicht nur als Selbstverteidigung sondern auch als Selbstbehauptung zu verstehen. Er bestritt bereits mit Orangegurt mehrere Kämpfe. Da aber damals im Iran die Sport Karate nicht so Populär war, so dass das Land für die Kosten der größeren Turniere aufkommen wollte, bestritten die Vereine untereinander mehrere Kämpfe in der Woche. Es spielte dabei keine Rolle welche Stilart gegen Welche antritt. Im Frühjahr 1980 fanden die Stadtmeisterschaften in Teheran statt, bei dem man sich für die Landesmeisterschaften qualifizieren konnte. Bei dem Turnier errang Sensei Mehrsadeh der 1.Platz in Kumite und somit war er für die Landesmeisterschaften 1981 in Teheran qualifiziert.
Auf der Landesmeisterschaft im Herbst 1981 feierte er dann seinen Erfolg als zweifacher Sieger in der Gewichtklasse -70 Kg und Open.
Aufgrund der großen Unruhe im Iran (der Krieg zwischen Iran/Irak 1979-1987), meldete er sich für die zweijährigen Wehrdienst in der Volksarmee und diente dort unter der iranischen Flagge in der Kriegszeit. Er trainierte auch in dieser Zeit mit den Soldaten der Volksarmee die Selbstverteidigung und das Kämpfen Mann gegen Mann. Im Frühjahr 1985 wanderte er nach Beendigung des Wehrdienstes und Ablegung der Prüfung zum 1. Dan aus privaten Gründen nach Deutschland aus. Er trainierte in Deutschland mit mehreren Studenten aus Russland und Albanien und aufgrund eines Sportunfalls musste erstmal für ein Jahr zur Rehabilitation den Kampfsport aussetzen. Danach fing er wieder an sich hoch zu arbeiten und trainierte anfänglich alleine. Zu dem Zeitpunkt studierte er gleichzeitig Volkswirtschaftslehre wobei er während dem Studium auch privat Karateunterricht abgab und u.a. als Personaltrainer tätig war. Er legte die Prüfung zum 2. Dan im Jahre 1991 ab. Zur gleichen Zeit beschäftigte er sich mit dem Sedokai Shito Ryu Karate im Iran und bekam 1996 den 3. Dan durch Sensei Eskandarian (6. Dan) verliehen. Nach enger Zusammenarbeit mit Sensei Ehsani 8. Dan ( Gründer der Sedokai Shitoryu Karate Do im Iran)) verdiente er sich den 4. Dan im Jahre 2001 und schießlich ,2007 den 5. Dan. Er studierte mehrere Stilarten wie Shotokan , Wadoryu, Gojo Ryu, Ishin Ryu , beschäftigte sich mit den Schwächen der Stilarten und wandelte die Schwächen der Bewegungsformen für den Kanzenryu Karate um.
Sein Vorbild ist und bleibt der Erfinder der Kanzenryu Karate Do Shinan Farhad Varasteh.
Seine Lebensphilosophie:
Zitat Anfang‚
’’..…... Wer mit Kanzenryu geboren ist, stirbt auch letztlich mit Kanzenryu…….. ''
Zitat Ende
M.Khajavi
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 |  |  |  |  | Kanzenryu Karate Zentrum Heidelberg e.V. |  |  |  |
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